Wenn aus Worten Taten werden – ein Religionsprojekt in der 12. Jahrgangsstufe

Wenn aus Worten Taten werden

Doch es wurde nicht nur geredet an der Oberlin. In Kleingruppen haben die Schüler:innen der 12. Jahrgangsstufe in diesem Schuljahr in besonderer Weise das Schulleben mitgestaltet und einen besonderen Geist an die Schule gebracht. Nächstenliebe, Hilfe für Menschen in Not, Sorge um die Schöpfung und interreligiöse Neugierde haben zu verschiedenen Projekten und Aktionen geführt.

Es gab unglaublich leckeres und multireligiöses Essen für den Pausenverkauf mit Speisen aus aus dem Islam, Hinduismus, Christentum etc. Es wurden Plätzchen gebacken nach christlicher Tradition und jüdischen Rezepten, wobei der Erlös an Kinder in Not ging. Am Weihnachtsbasar fand ein Flohmarkt statt, um mit dem eingenommenen Geld Frauenhäuser in München zu unterstützen. Es gab einen Pausenverkauf mit köstlichem veganen Essen und Informationen wie unser Essverhalten sich auf unseren Planeten auswirkt. Ein Kochbuch zur Resteverwertung von Lebensmitteln wurde kunstvoll kreiert, um Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken. Die DKMS wurde mit einem Infostand und dem Ziel, möglichst viele potentielle Spender für ein schwer erkranktes Mädchen zu finden, unterstützt. Ein Briefmarathon im Namen von Amnesty International wurde durchgeführt, um mit möglichst vielen Briefen die Freilassung oder verbesserte Haftbedingungen für politische Gefangene und Aktivist*innen zu erreichen.

Am Dienstag, 28.04.26, fand nun die letzte Aktion in diesem Rahmen statt. Für den Verein „Lichtblick“, der sich gegen Altersarmut in München engagiert, wurde ein mehrgängiges selbstgekochtes Menü für zehn Senior*innen geplant und gekocht. Es bestand aus einer Süßkartoffel-Kokosmilch-Suppe, Bowl (Reis mit Avocado, Mango, Krabben, Lachs, Karotten, Hühnchenfleisch, Mais, Kidney-Bohnen, Nüssen und Saucen nach Wahl) sowie einem Himbeer-Quark-Kuchen zum Nachtisch. An der Oberlin wehte in diesem Jahr ein Geist, der durch Leib und Seele ging.