Besuch der Moschee in Penzberg der Klassen 11 B und 11 W

Im ersten Monat des Jahres 1448, am 17. Muharram …

… waren zwei 11. Klassen zu Gast in der Moschee in Penzberg. Der Duft des Paradieses (Damaskusrose, Weihrauch, Kardamom, Bergamotte) aus einer Spraydose aus Medina schwebte über uns, als wir im leuchtenden Blau der Moschee saßen.

Wir lernten von Frau Yelri, dass alle Moscheen bilderlos, aber voller kunstvoller Schriftzüge sind, dass sich die Menschen beim Beten in der Moschee so nahe sein sollen, dass sie sich berühren, dass sich muslimische Astronauten beim 5x Beten in der Raumkapsel nicht nach Mekka hin ausrichten müssen, alle anderen Betenden aber schon, dass das Gebet in Stille stattfindet, sogar wenn drei Millionen Muslime in Mekka bei der Kaaba beten, dass es Moschee-T-shirts und -Hosen gibt, denn die Ellbogen und Knie müssen bedeckt sein, und vieles mehr.

Vor allem aber hörten wir, dass das leuchtende Blau des Moscheefensters nicht, wie Herr Söder bei seinem Besuch meinte, für das schöne Bayernland steht, sondern für den Himmel und für die Größe Gottes und das für alle Menschen!

Am Schluss unseres Besuches stellten die Schüler:innen engagierte und auch kritische Fragen, die Imam Benjamin Idriz differenziert und offen beantwortete. Sein Schlusswort war ein Plädoyer gegen Fundamentalismus und den Missbrauch der Religionen und für die menschliche Vernunft als Gottesgeschenk für uns Menschen – wir müssen sie nur gebrauchen.